Das englische Wort coach bezeichnet ursprünglich ein beliebiges Reisemittel von der Kutsche bis hin zum Eisenbahnwaggon. Der inhaltliche Zusammenhang mit Coaching als methodischer Unterstützung von Veränderungsprozessen durch einen professionellen Coach gefällt mir sehr:

 

Coach und Coachee legen gemeinsam einen Weg zurück. Es gibt einen Ausgangspunkt und ein Ziel. Die Dauer der Reise steht mehr oder weniger fest und je nach gewähltem Verkehrsmittel auch die Route. Wobei immer unerwartete Ereignisse eine flexible Anpassung der Reiseplanung erforderlich machen können - wenn zum Beispiel die Lokführer streiken, eine Umleitung größere Umwege erforderlich macht oder Unwetterwarnungen das Flugzeug zur Landung Hunderte Kilometer vom eigentlichen Ziel entfernt zwingen...

 

Im Unterschied beispielsweise zu einer Therapie stehen beim Coaching konkrete Themen aus dem beruflichen oder privaten Leben des Coachee im Mittelpunkt. Grundsätzlich geht es um eine lösungsorientierte Beratung. Das dabei selbstverständlich auch die Gefühlswelt, die biografische Vorgeschichte, die Wünsche und Bedürfnisse eines Menschen eine wichtige Rolle spielen, halte ich für selbstverständlich und für einen gelingenden Coachingprozess auch und gerade im beruflichen Kontext für unerlässlich.

Als solche gehe ich davon aus, dass ein Mensch zur Lösung seiner konkreten (Lebens)aufgaben imstande ist und das dafür notwendige Werkzeug bereits in sich trägt. Dies zu entdecken und anzuwenden ist Hauptziel eines Coachingprozesses.

 

Das größte Missverständnis beim Coaching ist, dass der Coachee sich hinsetzt und der Coach den Rest erledigt. An sich ist es genau umgehrt: Der Coach setzt sich hin (meistens zumindest), bringt seinen Coachee mächtig ans Arbeiten - und macht sich langfristig überflüssig.

 

 

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