Zitat der Woche

23.-29. Dezember 2019

 

 „Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos,

denn die Sehnsucht ist schon Licht.“

Bettina von Arnim (1785-1859), deutsche Schriftstellerin

 

Kaum etwas fehlt mir im Winter – der „dunklen Jahreszeit“ – so sehr wie Tageslicht. An manchen Tagen wird es gefühlt so gut wie gar nicht hell, wenn der Himmel wolkenverhangen ist oder seine Schleusen öffnet. Ich zähle wie andere Menschen auch die Tage, bis der 21. Dezember erreicht ist und die Tage wieder länger werden. Ich sehne mich nach Wärme und vor allem nach Licht. Hilfsmittel wie Vitamin D3-Tabletten oder Tageslichtlampen helfen zwar, die dauerhafte Müdigkeit oder gedrückte Stimmung abzumildern, aber letztendlich hilft nur – Licht.

 

Es ist kein Zufall, dass die Alte Kirche den Termin für das Weihnachtsfest auf die Wintersonnenwende gelegt hat. Dem Glauben nach ist Christus das Licht der Welt. Wer so wie ich den Lichtmangel so schmerzlich fühlt, bekommt eine Ahnung davon, welche Bedeutung diese Analogie für das Christentum hat.

 

Bettina von Arnim macht uns Mut, in den dunklen Zeiten nicht die Hoffnung zu verlieren. Das gilt sicher nicht nur für die tatsächlich dunklen Zeiten wie die jetzt im Winter, sondern auch für dunkle Phasen in unserem Leben. Schon die Sehnsucht nach dem Licht ist schon Licht, sagt sie. Und sie hat recht, denn wer sich sehnt, hat eine Vorstellung von dem, wonach er sich sehnt, und trägt sie in sich. Das Licht in unserer Vorstellung hilft uns, nicht zu vergessen und uns neu auszurichten. Die Hoffnung hilft uns weiterzugehen. Und wenn dann der Moment da ist, ist er wie eine Erfüllung dessen, was bildlich vorher schon da war.

 

In diesem Sinne: ich wünsche uns allen frohe Weihnachten und viele lichtvolle Momente!

16.-22. Dezember 2019

 

„Leben ist das, was uns zustößt,

während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.“

Roland Frickenhaus, deutscher Sozialpädagoge

Leben heißt Wachsen, sich Festigen. Leben heißt aber allzu oft auch gewollte oder ungewollte Veränderung, Umwege gehen, Scheitern und wieder Aufstehen. Es gibt ein schönes Sprichwort: „Der Mensch denkt – Gott lacht.“ Ich kann dieses Sprichwort aus eigener Erfahrung bestätigen, denn oft in meinem Leben musste ich meine hehren Pläne korrigieren. Nur allzu oft war ich darüber tief unglücklich – nur um kurze oder längere Zeit später festzustellen, dass die ungewollten Umwege mich oft viel weiter gebracht haben als ich zuvor erwartet hätte. Ist es deshalb sinnlos, Pläne zu schmieden? Nein, denke ich. Es gehört nur eben die Flexibilität dazu, dann, wenn es notwendig ist, sich von Umständen oder Entwicklungen führen zu lassen in eine Richtung, die ich vielleicht nicht unbedingt von mir aus eingeschlagen hätte. Im Rückblick sehe ich, dass alles richtig war, auch das Schmerzhafte und zunächst Ungewollte. Leben findet eben nicht im Labor statt, sondern in der Wirklichkeit. Und das ist wirklich ein großes Glück.

 

9.-15. Dezember 2019

 

Das Zitat dieser Woche ist ein Text aus dem „Anderen Adventskalender für Kinder“. Er zeigt sehr schön auf, wie ein Perspektivwechsel alles verändern kann. Kurze Anleitung: Lies den Text zunächst von oben nach unten und anschließend von unten nach oben.

 

ADVENT IST LICHT

Nein, die Wahrheit ist

Dass es draußen zu dunkel ist

Ich glaube nicht

Dass ich durch die vielen Kerzen fröhlicher werde

Es ist doch so

Advent ist nur das Warten auf Geschenke

Ich kann nicht sagen

Dass diese Zeit etwas Besonderes ist

Es ist doch ganz klar

Nichts ändert sich

Ich würde lügen, wenn ich behaupte

Ich warte gerne

Nein

Am liebsten möchte ich heute meine Weihnachtsgeschenke haben!

 

25. November bis 1. Dezember 2019

 

„Mut ist, wenn man Todesangst hat,

aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“

John Wayne (1907-1979), US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent

Wer hätte das gedacht! In meiner Kindheit war John Wayne für mich ein harter Kerl, ein echter Westernheld, der keine Furcht kennt, vor gar nichts. Und dann ein solches Zitat…

 

Als ich es gelesen habe, hat mich das zum Lächeln gebracht. Es geht nicht darum, keine Angst zu haben. Angst ist etwas Natürliches und für unser Überleben Unverzichtbares. Große Entscheidungen können mir Angst machen. Ein Aufbruch ins Unbekannte sowieso.

 

Es geht nicht darum, keine Angst zu haben. Es geht darum, mit der eigenen Angst im Gepäck aufzubrechen und mutig loszugehen. Mich nicht abbringen zu lassen von dem, was mir wichtig ist – wohlwissend, dass es mir einiges abverlangen wird, zumindest einen ersten Schritt. Die Angst im Gepäck begleitet mich, aber mit der Zeit – diese Erfahrung habe ich immer wieder gemacht – wird sie leichter, kleiner und verschwindet schließlich ganz. Kein Grund also, mich von den wirklich wichtigen Dingen abzuhalten.

18.-24. November 2019

 

„Es ist selten zu spät,

aber häufig zu früh.“

Unbekannte*r Verfasser*in

Jede Idee hat ihre Zeit, auch so ein Zitat. Das Zitat der Woche aus unbekannter Quelle beschreibt es etwas präziser. Manche Dinge brauchen eine Weile, um zu reifen. Sie wachsen in die Welt oder ins Herz oder in beides. Irgendwann muss man springen, und für diesen Sprung ist es selten zu spät. Es ist nie zu spät, glücklich zu werden. Es ist sicher nie zu spät, sich neu zu orientieren, wenn Beruf oder Partnerschaft oder allgemeine Weltlage zur Belastung werden und uns unzufrieden zurücklassen. Solche Entscheidungen müssen wachsen wie eine Pflanze, die nicht nur nach oben wächst, sondern auch ihre Wurzeln tief ins Erdreich graben muss, um ausreichend Festigkeit und Kraft zu haben.

 

Manchmal ist es zu früh, solche Entscheidungen umzusetzen. Sie sind vielleicht noch nicht reif, haben noch nicht genug Durchsetzungskraft, Schwung oder Gehalt. Vielleicht haben wir auch noch nicht genug Entschlossenheit oder auch Unterstützung von außen.

 

Ähnlich ist es auch mit Ideen. Die Idee von Gleichheit und Gerechtigkeit und von Demokratie hat Jahrhunderte gebraucht, bis sie sich zumindest in unseren Breitengraden durchgesetzt haben. Es gab Zeiten, da erschien sie als Utopie. In meinem eigenen Leben kenne ich solche Dinge auch. Ich habe mich zweimal selbstständig gemacht. Das erste Mal war es eindeutig zu früh. Die Idee und die Faszination von dem, was ich machen wollte, waren da, aber ich hatte noch keine ausreichenden fachlichen und persönlichen Grundlagen, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. Also ging es schief, ich musste mir wieder eine Anstellung suchen. Um es dann dann acht Jahre später gestärkt und gereift nochmals zu probieren. Und – siehe da, es klappte.

 

Die Vorstellung vom richtigen Augenblick ist so alt wie die Menschheit. Ob es für etwas zu früh, zu spät oder genau richtig ist, wissen wir meistens erst, wenn wir es ausprobiert haben. Und das ist kein Problem, wenn wir bereit sind, es im Zweifelsfall eben später nochmals zu probieren.

11.-17. November 2019

 

„Ich freue mich, wenn es regnet,

denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“

Karl Valentin (1882-1948), bayerischer Komiker und Lebensphilosoph

Eine frustrierende Wahrheit: die Welt schert sich nicht darum, was ich von ihr halte. Ich mag mich ärgern, ich mag verzweifeln, ich mag mich noch so sehr wehren – manche Dinge sind unabänderlich. Das kann Anlass zu Resignation und Rückzug sein. Im schlimmsten Fall macht es mich depressiv.

 

Zugleich ist das eine gute Nachricht. „Die Umstände“ mögen so schlecht sein wie sie nur wollen – es bleibt mir überlassen, wie ich mich dazu verhalte.

 

Karl Valentin hat das auf seine typisch schlitzohrige und augenzwinkernde Art ausgedrückt. Ich kann mich freuen, wenn etwas Unangenehmes passiert. Dann habe ich zumindest die Freude, wenn ich schon das Unangenehme nicht ändern kann. So mache ich meine Befindlichkeit und meinen inneren Frieden so weit wie möglich unabhängig von dem, was um mich herum passiert.

4.-10. November 2019

 

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks

und der Anfang der Unzufriedenheit.“
Søren Kierkegaard (1813-1855), dänischer Philosoph und Schriftsteller

Die Kirschen in des Nachbars Garten schmecken süßer, lautet ein altes Sprichwort. Als Kind habe ich mich oft gefragt, warum man das eigentlich denkt. Die Erfahrung selbst hatte ich damals schon gemacht – irgendwie hatten meine Mitschülerinnen und Mitschüler immer das spannendere Spielzeug, lustigere Freunde und, meine Familie möge verzeihen, die netteren Eltern.

 

Heute habe ich den Versuch einer Antwort. Meine eigenen Kirschen schmecken urplötzlich nicht mehr so süß, wenn ich darüber nachzudenken beginne, wie vielleicht die „fremden“ Kirschen schmecken. Allein die Möglichkeit, dass das Leben eines anderen Menschen oder sein Besitz attraktiver, schöner und besser sein KÖNNTEN als meine eigenen, macht mich misstrauisch und deutlich kritischer gegenüber das, was ich habe.

 

Die Lösung besteht nicht darin aufzuhören, über diese Möglichkeit nachzudenken. Je mehr ich mir das verbiete, desto weniger gelingt mir das natürlich (die alte Geschichte: Bitte denken Sie NICHT an einen Elefanten …)

 

Die Einladung zu mehr Zufriedenheit und sogar Glück liegt darin, mit Freude und Würdigung auf das zu schauen, was ich habe und bin. Niemand kann das sein und haben, was ich bin und habe. Ich bin buchstäblich einzigartig, mit meiner ganzen Existenz. Dazu gehören auch die weniger gelungenen oder auch schmerzhaften Anteile. Die Mischung macht´s.

 

Ich muss mich nicht vergleichen. Ich kann mein Leben so wertschätzen, wie es ist. Und damit auch das Leben der anderen. Beides hat seinen ureigenen Wert, es ist unvergleichlich.

28. Oktober - 3. November 2019

 

"Widerstand verstärkt,
Hingabe mildert,
Bejahen ist Magie."

Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Schriftsteller

Wie viel Energie kann ich in den Widerstand gegen Ereignisse oder Menschen investieren, die mich aufregen! Gelegentlich setze ich mich durch. Manchmal verliere ich. Eines gilt aber immer: Ich gebe ihnen allein durch meinen Widerstand große Macht über mich. Es scheint geradezu, als würde ich mich mehr oder weniger freiwillig ihrer Herrschaft unterwerfen.

 

Widerstand kann etwas sehr Positives sein – beispielsweise wenn es um Widerstand gegen ungerechte Verhältnisse geht oder gegen die Benachteiligung bestimmter Menschengruppen –, aber er ist nicht wirklich dazu geeignet, mich selbst frei zu machen.

 

Manchmal geht es darum, meinen Widerstand aufzugeben und zunächst zu beobachten, was wirklich passiert. Hermann Hesse nennt das Hingabe, ich nenne es lieber Waffenruhe, vielleicht auch Kapitulation. Das bedeutet nicht „Aufgeben“, sondern eher: aus dem Kampf heraustreten, den Ring verlassen. Gegen manche Gegebenheiten meines Lebens kann ich nichts tun. Ich habe keine Macht. Ich kann mich aber aus dem Kampf verabschieden.

 

Der dritte Punkt aber ist das wahre Wunder. Wenn ich „Dinge, die ich nicht ändern kann“ wirklich akzeptiere, annehme, bejahe, werde ich frei. Ich akzeptiere sie als Teil meiner selbst und meines Lebens – und gehe weiter. Ich lasse mich nicht von ihnen beherrschen. Manche Dinge, die mich gerade auch an mir selbst stören, fallen in diese Kategorie. Zu akzeptieren, dass auch diese Seiten Teil meines Selbst sind, ist die große Kunst. So kann ich meine Aufmerksamkeit und meine Kraft darauf konzentrieren, mich weiterzuentwickeln in die Richtung, in die ich mich bewegen möchte. Und, genau das ist die Magie: Gelegentlich verändert sich dadurch auch das, was ich mit Widerstand nicht verändern konnte.

21.-27. Oktober 2019

 

„Sei du selbst die Veränderung,

die du dir wünscht für diese Welt.“

Mahatma Gandhi (1869 bis 1948), indischer Anwalt und Unabhängigkeitskämpfer

In der letzten Woche habe ich hier geschrieben, dass unsere eigenen Vorstellungen und Erwartungen, eben unsere eigene Persönlichkeit darüber bestimmt, wie wir die Welt sehen und Ereignisse interpretieren. Dieser Blick geht quasi nach „hinten“, auf das Zurückliegende oder zumindest auf das, was schon da ist.

 

Mahatma Gandhi beschreibt im heutigen Zitat der Woche etwas ganz ähnliches im Blick auf die Zukunft. Letztendlich sagt dieses Zitat: Wenn du möchtest, dass bestimmte Veränderungen im Außen stattfinden, musst du diese Veränderungen bereits in dir selbst vollzogen haben. Sonst wird das nichts.

 

Für mich ist das eigentlich Bedenkenswerte an beiden Zitaten die Tatsache, dass wir und die Welt uns wie in einem Spiegelverhältnis zueinander befinden. Was ich bin, lese ich in die Welt hinein – und was sein soll, nehme ich spiegelbildlich in mir selbst bereits vorweg.

 

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der sich die Menschen dafür engagieren, dass es nicht nur ihnen selbst gut geht, sondern auch anderen. Ich wünsche mir menschliche Beziehungen, die von Austausch und Respekt geprägt sind. Ich wünsche mir, dass gerechte Verhältnisse herrschen und alle Menschen in Frieden leben können.

 

Und ich selbst? Ich sollte mich Gandhi folgend aus diesem Grund dafür einsetzen, dass es Menschen gut geht, ich sollte mich um Austausch, Respekt, Gerechtigkeit und einen friedlichen Umgang in meinem eigenen Handeln bemühen.

 

Naiv bin ich nicht. Mir ist sehr wohl klar, dass bei weitem nicht alle Menschen an der gleichen Art von Veränderung in der Gesellschaft interessiert sind wie ich. Umso mehr glaube ich an das Prinzip der „kritischen Masse“, wenn ausreichend Menschen sich so verhalten, dass sie systemverändernd sind. Im Guten wie im Bösen, wie immer.

 

Ich selbst kann mich entscheiden, in welche Richtung ich gehen will. Und mit mir die ganze Welt.

14.-20. Oktober 2019

 

„Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind.

Wie sehen sie so, wie wir sind.“

Autor unbekannt

 

Der Terroranschlag in Halle in der vergangenen Woche hat mich zutiefst schockiert. Wie können Menschen nur andere Menschen so hassen, dass sie sie töten wollen – nur deshalb, weil sie etwas an ihnen als anders, fremd erleben! Solches Denken ist für mich unvorstellbar, ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Genauso wenig nachvollziehen kann ich, dass andere Leute diesen Anschlag anders bewerten. Dass sie sich sogar darüber freuen, Beifall klatschen und es bedauern, dass er in letzter Konsequenz nicht so „erfolgreich“ war wie geplant.

 

Das gleiche Ereignis, zutiefst unterschiedliche Bewertungen. Schwer vorstellbar, dass wir überhaupt über den gleichen Vorgang sprechen. Wie kommt das?

 

Ich denke an erkenntnistheoretische Modelle, in denen behauptet wird, dass wir uns die Wirklichkeit nach dem konstruieren, was wir selber sind. Es ist uns als Menschen nicht möglich, Dinge wirklich neutral und unvoreingenommen zu betrachten, so die steile These. Es sind unsere Vorprägungen, unsere Erwartungen und Bewertungen, die unseren Blick einfärben. Sag mir, was dich ausmacht, und ich sage dir, in welcher Welt du lebst. Bis zu dem Punkt, an dem wir uns ganz offensichtlich nicht mehr in der gleichen Welt befinden.

 

Und doch gibt es andere Erfahrungen. Menschen, die Dinge beim Namen nennen und nicht zulassen, dass sie ideologisch verbrämt werden. Mein Lieblingsmärchen beschreibt einen solchen Vorgang: Des Kaisers neue Kleider. Da lässt sich jemand so sehr von Schmeicheleien und Standesdünkel beeinflussen, dass er es schafft, eine Realität zu sehen, die es gar nicht gibt – und sogar noch andere dazu bringt, das Gleiche zu tun. Bis ein kleiner Junge, dem die Realität der Erwachsenen noch fremd und herzlich egal ist, unverstellt hinschaut und das Offensichtliche benennt: Der Kaiser ist nackt. Kaum sind diese Worte ausgesprochen, ist es den übrigen Protagonisten des Märchens nicht mehr möglich, sich etwas anderes vorzumachen.

 

Diese Form der kindlichen Voreingenommenheit wünsche ich mir. Und das Gute ist: Ich kann diesen Blick auf die Dinge bewahren und sogar schulen, wenn ich mich immer wieder bemühe, das wahrzunehmen, was mir augenscheinlich begegnet.

07.-13. Oktober 2019

 

°Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832), deutscher Dichter und Naturforscher

 

Warum kommt es mir nur so vor, dass mit zunehmendem Alter die Jahre nur so an mir vorbeirauschen? Kaum ist es März, so naht schon wieder Weihnachten. Ein Geburtstag jagt den vorigen, und es fällt mir immer schwerer, mich an das genaue Datum von Ereignissen zu erinnern. Kinder, schon wieder ein Jahrzehnt vorbei! Und, wenn wir schon bei Kindern sind: Warum werden die heutzutage nur so schnell erwachsen? Bei mir selbst hat das doch viel länger gedauert …

 

Ich habe es aufgegeben, meine Zeit in Jahren oder Jahrzehnten zu bemessen. Es gibt nur eine Grüße, die wirklich konstant ist und auf die ich mich verlassen kann, und das ist das Jetzt, der gegenwärtige Augenblick. Mein Heute habe ich wirklich in der Hand. Ich kann es gestalten, ich kann es leben. Und wenn es vorbei ist, so kommt das nächste Jetzt.

 

So möchte ich mein Leben füllen mit vielen wirklich gelebten Augenblicken, bis zum letzten Augenblick, der mit Sicherheit irgendwann kommen wird.

Zitate der Woche - Archiv:

 

3. Quartal 2019

 

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stand op! Praxis für Veränderungsprozesse

Dr. Annette Standop
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